Das Lehrkonzept „Verbundene Kontexte“ von Anna Maxwell, Conrad Weise und Kjell Wistoff wurde mit dem Lehrpreis 2026 der TH Köln ausgezeichnet. Im Mittelpunkt steht das „Denkcafé“, ein offener Lernraum, der Austausch, gemeinsames Experimentieren und gegenseitige Unterstützung fördert.

Das Lehrkonzept verbindet die Projektkurse Making of Things und Internet of Things zu einem gemeinsamen Studioformat. Studierende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen entwickeln hier eigene vernetzte Objekte und verbinden Gestaltung, Material, Prototyping, Coding und Sensorik. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, sondern auch um die Frage, welchen gestalterischen und sozialen Mehrwert diese bieten können.

Ein zentraler Bestandteil ist das Denkcafé: ein informeller Raum für gemeinsames Arbeiten, spontane Gespräche, Skizzen, Fragen und das Teilen von Unsicherheiten. Hier wird deutlich, dass Lernen oft auch abseits klassischer Lehrsituationen stattfindet, im Austausch miteinander und durch gegenseitige Unterstützung.

Aus diesem offenen Lernprozess sind vielfältige Projekte entstanden, darunter der Pausentimer Take your Time, die Shiyonin Cat, die Lichtleiste localghost und die Lautstärkeanzeige Sonic Silence.

Die Jury würdigte insbesondere die gelungene Verbindung von fachlicher Qualifikation und Persönlichkeitsbildung. Das Denkcafé zeige beispielhaft, wie projektbasierte Lehre durch Räume für Reflexion, Austausch und gemeinsames Lernen bereichert werden kann. Ein Ansatz, der sich auch auf andere Lehrkontexte übertragen lässt.

Wir gratulieren Anna Maxwell, Conrad Weise und Kjell Wistoff zum Lehrpreis und danken allen beteiligten Studierenden, die das Konzept mit ihren Ideen, ihrer Neugier und ihrem Engagement mit Leben gefüllt haben!