Shiyonin Neko verwandelt die vertraute Winkekatze in ein Kommunikationsobjekt. Auf den ersten Blick wirkt sie wie ein dekoratives Element im Raum: eine blau-weiße Porzellanfigur mit einer vertrauten Geste. Doch ihre Bewegung hat eine konkrete Funktion: Sie zeigt an, ob die Tür im Studio Context geöffnet oder geschlossen ist.

Im Inneren wurde die Winkekatze technisch erweitert: Ein Motor und LED Augen reagieren auf ein drahtloses LoRa-Sensorsignal. Nur wenn der dazugehörige Sensor ausgelöst wird, beginnt die Katze zu winken und ihre Augen leuchten auf. Was zunächst wie eine charmante Geste wirkt, wird für Eingeweihte zu einer lesbaren Botschaft.

Statt diese Information über einen Bildschirm oder ein technisches Display darzustellen, übersetzt die Katze sie in eine einfache Bewegung und ein Lichtsignal. So wird aus einem alltäglichen Objekt ein Informationsträger, der sich unauffällig in seine Umgebung einfügt.

Das Objekt zeigt, wie alltägliche Dinge durch Bewegung, Licht oder vertraute visuelle Codes geheime, kontextspezifische Informationen über räumliche Distanzen hinweg übertragen können.