Der Kurs Prototyping Things baute im Wintersemester 2025/26 auf den Ergebnissen aus User and Situated Actions auf. Innerhalb von zwei Wochen entwickelten Studierende Produktideen in Kleingruppen – von ersten Skizzen bis zu physischen und digitalen Prototypen.

Im Zentrum stand Prototyping als gestalterisches Werkzeug: nicht als nachträgliche Darstellung einer Idee, sondern als Methode, um Form, Material, Konstruktion und Nutzung zu verstehen. Dafür arbeiteten die Studierenden mit unterschiedlichen Materialien des Modellbaus, darunter Pappe, Schaum, Clay und digitale Werkzeuge. Ausgangspunkt waren einfache Grundkörper wie Kugel, Tetraeder und Würfel, anhand derer Materialeigenschaften, Verarbeitungstechniken und formale Prinzipien untersucht wurden.

Anschließend wurden die eigenen Konzepte in verschiedenen Materialien gebaut, getestet und weiterentwickelt. Begleitende Theorieimpulse führten in grundlegende Fragen der Gestaltung ein und verbanden praktische Übungen mit Reflexion über Kontext, Nutzung und Wirkung.

Die entstandenen Prototypen zeigen Entwerfen als Prozess, in dem Material, Form und Nutzung nicht getrennt betrachtet, sondern gemeinsam entwickelt werden.