Im Zentrum des Kurses steht der Prototypenbau als Werkzeug des Entwerfens. Modelle dienen nicht nur der Darstellung, sondern als Mittel zur Erkenntnis: Ideen werden überprüfbar, Annahmen sichtbar und Entscheidungen konkret.
Verschiedene Prototyping-Methoden werden eingeführt und praktisch angewendet – vom schnellen, groben Modell bis zur präziseren Ausarbeitung. Dabei geht es um das gezielte Arbeiten mit Material, das Testen von Konstruktionen und das iterative Weiterentwickeln von Entwürfen.
Parallel dazu werden grundlegende Designmethoden vermittelt: Beobachten, Analysieren, Übersetzen und Bewerten. Gestaltung wird als Prozess verstanden, in dem Form aus Nutzung, Kontext und Herstellung entsteht.
Der Kurs wurde ursprünglich von Anne Karrenbrock entwickelt und bildet eine zentrale Grundlage für das Verständnis von Gestaltung im Studiengang. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für Design zu entwickeln – durch das Zusammenspiel von praktischem Arbeiten im Modell und theoretischer Reflexion.